Wildgehege und Schlosspark in Putbus

Die auf Rügen gelegene Stadt Putbus ist nicht nur für ihr fast komplett in Weiß gehaltenes Stadtbild (da fast alle Häuser in Putbus weiß gestrichen sind) bekannt. Und auch nicht dafür, das älteste Seebad auf Rügen zu sein. Putbus hat darüber hinaus auch zwei den Besuch lohnende Attraktionen zu bieten, die im Folgenden vorgestellt werden sollen.

Der Schlosspark

Der Schlosspark, welcher sich über eine Fläche von 75 ha erstreckt, war im 18. Jhdt. nach französischem Stil angelegt worden, um im frühen 19. Jhdt. zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet zu werden. Der grüne Ort lädt mit seinen

  • Teichen,
  • Fernsichten,
  • seinem Wildgehege (von dem noch die Rede sein wird)
  • und seinen architektonischen Besonderheiten zum Verweilen ein (und es ist auch nicht weit zur See vom Park aus).

Leider ist das ehemals den Park überragende Schloss nicht mehr erhalten (es wurde in den sechziger Jahren abgetragen). Man kann allerdings das Schloss bzw. seinen Umriss mit Hilfe von Metallpfosten, welche im Park aufgestellt wurden, nachverfolgen. Gut erhalten bzw. auch restauriert wurden

  • der Marstall,
  • die Orangerie,
  • die Schlosskirche
  • und das ehemalige Affenhaus, in dem sich heute ein Puppenmuseum befindet.

Beim Marstall handelt es sich um einen ehemaligen Reitstall aus dem frühen 19. Jhdt, der von der damaligen Fürstenfamilie errichtet worden war. Die aus demselben Jhdt. stammende Orangerie diente ursprünglich der Akklimatisierung fremdländischer Gehölze und ist heute das künstlerische Ausstellungszentrum von Rügen bzw. finden dort auch vielerlei Konzerte statt (die Putbus-Festspiele im Mai seien nur beispielhaft erwähnt).
Die freien Rasenflächen im Park werden gerne von Sonnenanbetern genutzt. Außerdem gibt es köstliche Torten im Rosencafe zu genießen, oder man kann auch im Puppenmuseum einkehren, welches ein Restaurant beherbergt und dem Besucher die Möglichkeit bietet, Puppen aus drei Jahrhunderten zu betrachten.
Wer eher ein Freund lebender Kreaturen ist, dem sei der Gang zum Wildgehege empfohlen.

Das Wildgehege und Weiteres

Im westlich vom ehemaligen Schloss gelegenen Wildgehege finden sich Bestände von Rotwild und Dammwild. Eine Besonderheit ist dabei das weiße Dammwild, welches somit auch farblich zum Rotwild einen schönen Kontrast liefert. Vom Wildgehege ist es auch nicht allzu weit zur sogenannten Jägerhütte, einem auf Wild spezialisierten Restaurant.
Vom Wildgehege bzw. vom Park aus lassen sich die Schritte aber auch in Richtung See wenden, falls einen die frische Salzluft anlockt.

Fazit

Putbus ist sowohl für Freunde von Kultur und Historie als auch für Tier- und Naturfreunde eine lohnende Adresse. Der Zauber der Ostsee wird verstärkt durch architektonische und landschaftliche Reize. Und auch der Genuß (von gutem Essen) kommt in Putbus nicht zu kurz.

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