21.02.2018 00:00 Alter: 336 days
Kategorie: Newsroom, Presseinfo

Spende im Zeichen der Pusteblume

Parkhotel Rügen übergibt großzügige Spende an den Förderverein für Hospizdienste Rügen e.V.


Foto: Charis Schalley, Direktorin Parkhotel Rügen, Frauke Heinbach, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Rügen, Schwester Sigrid;Leitung Hospiz am Sana Krankenhaus, Christina Gehm; stellv. Direktorin Parkhotel Rügen

Helle Farben im schön gestalteten Flur, frische Tulpen vor den Türen und Kerzen. Alles ist einladend und auf den ersten Blick völlig normal. Dass man in einem Hospiz ist, hat man am Eingang gelesen, aber es erschließt sich erst beim zweiten hinschauen.   

Seit der Gründung des Fördervereins für Hospizdienste Rügen e.V. 2000 wurden ambulant und stationär viele Menschen betreut und begleitet. Etwa 30 ehrenamtliche und gut qualifizierte Mitarbeiter unterstützen Schwerstkranke und deren Angehörige bei Hausbesuchen. Sie nehmen sich Zeit, geben Hilfe, Trost und hören zu.

Übergreifend kümmert sich das stationäre Hospiz mit 6 Betten liebevoll um Sterbende, wenn eine Betreuung zuhause nicht mehr möglich ist. In einer Atmosphäre von Fürsorge und Geborgenheit werden sie medizinisch, pflegerisch und seelsorgerisch betreut.   

Auch beim Eintritt in das „Parkhotel Rügen“ ist es hell und freundlich. Im Foyer stehen eine Spendenbox und ein Flyer mit einer markanten Pusteblume, dem Erkennungszeichen des Hospizes. Die Aufforderung „Helfen Sie mit!“ ist dort zu lesen.

„Helfen Sie mit“ ist eine Initiative des „Parkhotel Rügen“ und dient der Unterstützung von Hilfsbedürftigen und Vereinen auf der Insel Rügen. „Dieses Jahr haben wir uns entschieden, den Förderverein für Hospizdienste Rügen e.V. zu unterstützen.“, sagt Christina Gehm, stellv. Direktorin des Hauses.

Der Erlös der Silvestertombola von 1965,- € wurde auf 2.000 € aufgestockt und an den Förderverein übergeben. Doch die Aktion geht weiter, noch das ganze Jahr wird mit Hilfe der Hotelgäste Geld gesammelt und man darf gespannt sein, welche Summe im Dezember zu Buche steht.   

Mit den Geldern werden überwiegend Aus- und Weiterbildungen der ehrenamtlichen Helfer finanziert, aber auch nützliches Mobiliar wie z.B. Pflegesessel gekauft.  

„Unser gemeinsames Anliegen ist es, auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die Schwerstkranke und deren Angehörige durch die Hospizdienste bekommen können. Ihnen soll die Angst genommen und Hilfe angeboten werden.“,betonen alle Anwesenden.

Weitere Informationen über den Förderverein findet man unter www.hospizdienst-ruegen.info


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